Um 5 Uhr klingelt der Wecker. Zwei Termine stehen an: Die Akademie für Ost-West Begegnungen e.V. hat mich für den Vortrag „Vom Papst bis zur NSA“ gebucht und auf der der ersten chaos.colonge (#1c2) würde ich meinen ketzerischen Vortrag „Verschlüsselt die Revolution“ halten.  Zwei Vorträge an einem Tag? Eigentlich kein Problem, außer, dass die Veranstaltung der Akademie in der Nähe von Hildesheim und die Zweite in Köln statt findet.

Die Akademie hatte ihre Veranstaltung im Haus Wohldenberg in Holle in Niedersachsen. Das Haus selbst ist mitten im Nichts, aber sieht dafür fantastisch aus. hauswoldenbergDie 1c2 in der Kunsthochschule für Medien mitten in Köln. Unibauten halt. Nichts besonderes, aber auch nicht schlimm.

Nach dem Überprüfen der Bahnverbindungen hielt ich es für eine gute Idee, mit dem Auto zu fahren.

Am Ende des Tages aber.. nun ja. Es war keine gute Idee, selbst zu fahren und die Vorträge zu halten. Auch, wenn ich so mehrere Stunden an Bahnhöfen und im ÖPNV gespart habe, war es nicht zwingend klug. Nein, es gab keine Staus. Nein, keine großen Umleitungen. Selbst das mit dem Parkplatz in Köln war nicht das große Problem. Aber hey, ehrlich? 900km am Tag im Auto sitzen und selbst fahren, zwei Vorträge halten und mich selbst lebend nach Hause bringen – das ist gar nicht so einfach. Das nächste mal höre ich nicht auf meine guten Ideen und fahre doch wieder Bahn.

Written by tomate

Stephan "tomate" Urbach fährt durch die Welt, um Vorträge zu halten, an Konferenzen teil zu nehmen, Lesungen seines Romans .NEUSTART zu geben oder um Freunde zu besuchen.

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